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Wenn Töne salzig schmecken
Erscheinungsdatum 15.04.2026
Verlag Rüffer & Rub
1. Aufl. 2026, 320 Seiten
Preis 30,50 €
ISBN 978-3-907351-47-5
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Wenn Töne salzig schmecken
Erscheinungsdatum 15.04.2026
Wie verändert ein Leben mit Musik das Gehirn? Was passiert im Inneren eines Menschen, der täglich übt, hört, spielt? Wie sieht das Gehirn einer Person aus, die über Jahrzehnte hinweg mit Händen, Lippen oder Stimmbändern Klang erzeugt?
Der renommierte Neuropsychologe Lutz Jäncke begann mit einem Team ab den frühen 1990er-Jahren und mithilfe der damals neuartigen Magnetresonanztomografie, das lebende menschliche Gehirn zu erforschen. Sie fanden nicht bloß Struktur, sondern auch Individualität. Nicht ausschließlich Ordnung, sondern Vielfalt. Nicht nur Genetik, sondern Biografie.
Lutz Jäncke traf auf Pianistinnen und Pianisten, die mit beiden Händen wie mit zwei denkenden Einheiten spielten. Auf Sängerinnen und Sänger, die nach einem Schlaganfall ihre Stimme wiederfanden. Auf Bläserinnen und Bläser, deren feinmotorische Kontrolle bis ins Zehntelmillimeter-Präzisionsniveau reichte. Es war, als ob sich in diesen Menschen etwas verkörpert hatte, das weit über die Musik hinausging.
Dieses Buch ist eine Sammlung solcher Begegnungen. Der Autor erzählt auf packende Weise von Menschen, nicht von abstrakten Hirnscans. Von unglaublichen Schicksalen, nicht von Statistik. Und nicht zuletzt von der großen Kraft der Musik inmitten von Krankheit, Veränderung, Hoffnung.
Von Synapsen und Symphonien
Erscheint März 2026
ISBN: 9783456864273
1. Aufl. 2026, 328 Seiten
Preis ca. € 32,73
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Von Synapsen und Symphonien
Musik neuropsychologisch betrachtet
Erscheint März 2026
Musik begleitet unseren Alltag – doch warum wirkt sie so stark auf Denken, Fühlen und Verhalten? Das Sachbuch zeigt, wie Musik tief in kognitive, emotionale und soziale Prozesse eingebettet ist und welche neuropsychologischen Mechanismen hinter ihrer besonderen Faszination stehen.
Beschreibung
Dieses Buch richtet sich an: Interessierte Laien; Studierende und Forschende der Psychologie, Neurowissenschaften und Biologie; Pädagog*innen und Bildungsfachleute
„Von Synapsen und Symphonien“ zeigt, wie präsent Musik in unserem Leben ist. Wir begegnen ihr bei der Arbeit, im Auto, beim Einkaufen, Joggen oder unterwegs in der Stadt. Doch was macht diese ständige Begleitung so anziehend – und warum empfinden wir Musik als etwas so Besonderes?
Der Autor ordnet Musik in einen breiten neuropsychologischen Zusammenhang ein und greift dabei auf aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zurück. Er arbeitet heraus, wie eng Musik mit kognitiven, emotionalen und sozialen Prozessen verknüpft ist – und weshalb sie uns immer wieder fasziniert.
Musik wirkt weit über Unterhaltung hinaus: Sie erscheint in allen Kulturen, zu allen Zeiten und in nahezu jeder Alltagssituation. Was steckt dahinter? Welche Prozesse im Gehirn lassen uns Klänge genießen, Rhythmen folgen oder Emotionen verstärkt erleben? Und wie prägt Musik Gedächtnis, Sprache, geistige Leistungsfähigkeit oder soziales Verhalten?
Musik entfaltet einen magischen Eindruck – doch dieser lässt sich wissenschaftlich erklären. „Von Synapsen und Symphonien“ eröffnet einen tiefen Einblick in neuropsychologische Mechanismen und macht sichtbar, welche Rolle Musik für unser Denken, Fühlen und Handeln spielt.
Mann und Frau ein Auskaufmodell?
1. Auflage 2025, 264 Seiten
€ 27,00 (DE)
ISBN-10 : 3456864108
ISBN-13 : 978-3456864105
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Mann und Frau - ein Auslaufmodell?
Warum sie sich ähnlicher sind, als wir vermuten, und wo der wahre Unterschied liegt.
Seit dem 8. September 2025 im Buchhandel erhältlich.
Existieren zwei Geschlechter oder ist das Geschlechtsspektrum vielfältiger?
Gibt es zwei Geschlechter oder müssen wir von einem Geschlechtskontinuum ausgehen? Sind wir auf dem Weg zu einem Unisex-Wesen? Wenn Geschlechtsunterschiede im Verhalten und Denken existieren, wo sind sie zu
finden?
Diese Diskussion wird oft mit großer Vehemenz, Emotionalität und manchmal auch Aggressivität geführt. Es werden vorwiegend die wissenschaftlichen
und vor allem die naturwissenschaftlichen Perspektiven herausgefordert. Oft werden die biologischen Erkenntnisse angezweifelt.
In diesem Sachbuch beschäftigt sich der renommierte Naturwissenschaftler Lutz Jäncke mit diesen Fragen. Er fokussiert unter anderem auf die bemerkenswerte Lern- und Interpretationsneigung des menschlichen Gehirns.
Das Gehirn kann neue Umgangsformen der Geschlechter miteinander erfinden und das Gefühl entwickeln, diese wären vollkommen normal. Aber wie weit kann diese Interpretationsneigung gehen? Können wir die Existenz der Geschlechter einfach weginterpretieren?
Der Neurowissenschaftler liefert wissenschaftlich fundierte und klare Antworten. Pointiert, mit Witz, Eleganz – und basierend auf neurowissenschaftlichen Erkenntnissen.
Lehrbuch Kognitive Neurowissenschaften
4. überarbeitete Auflage
Die Kognitiven Neurowissenschaften haben in den vergangenen Jahren eine faszinierende Entwicklung vollzogen. Unterstützt durch neue bildgebende Verfahren konnte sich die Erforschung des menschlichen Gehirns und seiner Funktionen zu einem zentralen Forschungsfeld entwickeln, in dem sich Psychologie, Humanbiologie und Neurologie zu einer neuen Disziplin verbinden.
Das „Lehrbuch Kognitive Neurowissenschaften" bietet einen umfassenden Überblick über Methoden und Forschungsgegenstände des Fachs.
Für die 4. überarbeitete Auflage wurde das Lehrbuch aktualisiert und mit einem Kapitel zum alternden Gehirn ergänzt.
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Kapitel im Lehrbuch:
1. Kognitive Neurowissenschaften – was ist das?
2. Das menschliche Gehirn – eine Einführung
3. Nervenzellen, Module, Kabel und Netzwerke
4. Reifung des Gehirns
5. Methoden der kognitiven Neurowissenschaften
6. Hemisphärenasymmetrie
7. Allgemeines zur Wahrnehmung
8. Visuelle Wahrnehmung
9. Auditorische Wahrnehmung
10. Aufmerksamkeit
11. Exekutive Funktionen
12. Motorische Kontrolle
13. Allgemeines zum Gedächtnis
14. Deklaratives Gedächtnis
15. Nondeklaratives Gedächtnis
16. Arbeitsgedächtnis
17. Plastizität
18. Sprache und Kommunikation
19. Lesen und Schreiben
20. Emotion und Motivation
21. Urteilen und Entscheiden
22. Das Gehirn in Ruhe
23. Das alternde Gehirn
Von der Steinzeit ins Internet
ISBN: 9783456861500
2021, 168 Seiten
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Von der Steinzeit ins Internet
Ausgehend von der Prämisse, dass sich der Mensch im Zuge der Evolution zu einem Sozialwesen entwickelt hat, für das die Kommunikation mit den Gruppenmitgliedern von herausragender Bedeutung ist, zeigt der Autor Lutz Jäncke, wie unter den modernen digitalen Techniken nicht nur unsere Kommunikation, sondern unser gesamtes Sozialverhalten leidet. Wir werden im wahrsten Sinne des Wortes von Informationen überflutet, denen wir gar nicht mehr Herr werden.
Medien/Buchbesprechungen
Eltern müssen ihre Kinder viel mehr führen
Der Neuropsychologe Lutz Jäncke zeichnet in seinem neuen Buch ein düsteres Zukunftsbild und fordert von den heutigen Eltern viel Engagement. Eine gesunde Entwicklung des Gehirns werde aufgrund der rasenden Vernetzung immer schwieriger.
Analog vs. digital
Zu viel Surfen verursacht innere Leere
Werden wir zu Sklaven der Internetreize?
Buchtipp – Von der Steinzeit ins Internet
Verändert die moderne digitale Technik unser Sozialverhalten, die Kommunikation und die Art und Weise, wie wir uns selbst sehen? Wie werden wir mit der zunehmenden Informationsflut fertig, die sich über uns ergiesst? Hat diese Flut einen Einfluss auf unsere Arbeit und unser privates Leben?




